FORSCHUNGSFRAGE

Welche unterschiedlichen Ansichten/Wahrnehmungen gibt es im Bezug auf Qualität zwischen Jugendlichen und Mitarbeitern im Wohnbereich des KIZ (Kriseninterventionszentrum) in Innsbruck?

Freitag, 20. April 2007

e-mail

Grias eich Mädls!

Ich habe Dagmar ein email geschrieben und das ist was ich von ihr zurück bekommen habe:

Fein
Ich bin nächste Woche erreichbar

Mein Vorschlag wäre auf jeden Fall dann den Teilprozess mit
Prozessmanagement zu beschreiben - kennt ihr den Prozess?? - dann helf ich
euch - ist nicht viel Arbeit

Mir ist nicht ganz klar was ihr meint wenn ihr sagt ihr beschränkt euch auf
die Mitarbeiter - geht’s um die Identifikation der Indikatoren? (und diese
definieren NUR die Mitarbeiter?)

Aufnahme - Entlassung (heißt doch auf jeden Fall auch Beratungsgespräche
oder nicht?)

Wir sehen und hören uns dann können wir das klären
Lg
dagmar
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Wollts euch nur wissen lassen. Vielleicht kann Steffi, wenn sie heute mit ihr noch telefoniert, einige Sachen klären.

Bis dann und schönen Tag noch

Donnerstag, 19. April 2007

Protokoll, 19.04.07

Protokoll: Katharina
Anwesende: Barbara, Katharina, Stefanie; Carina (entschuldigt)

1. Barbara schreibt Frau Fischnaller ein Mail um ihr unseren bisherigen Projektverlauf zu schildern.

2. Stefanie und Katharina lesen sich in die int. Qualitätskriterien in der Jugendarbeit - als Vorbereitung für das Treffen mit dem Geschäftsführer von KIZ - ein.

3. Termin mit KIZ (Geschäftsführer: Markus Frankhauser): Mo, 23. April 2007 um 17:00 Uhr im KIZ, Innsbruck/Pradlerstraße 75
  • Abklären, was das KIZ bezüglich Qualitätskriterien und deren Evaluation und Dokumentation bereits macht
  • Warum wir unser Projekt machen? -> Nachweis qualitativer Arbeit und zB bei Ansuchen um finanzielle Mittel.
  • Studiengangsübergreifendes Projekt - NGSM und Soziale Arbeit; Betreuung durch Frau Fischnaller, die den professionellen Hintergrund einbringt und uns coach und unterstützt.
  • Thema vorstellen: "Erarbeitung relevanter Qualitätskriterien in der Jugendarbeit". Haben wir eingeschränkt (eine Organisation, die uns interessiert und auf Prozesse) weil es sehr komplex und zu umfangreich ist für diesen relativ geringen Zeitraum (2 Monate).
  • IST-SOLL Analyse
  • Unser Vorschlag für den Projektumfang:

a) Prozesse in der Schutzzone (NICHT: telefonische Beratung und Notschlafstelle)

b) Beschränkung auf Mitarbeiter (ca. 6-8 Interviews anhand eines Leitfadens; Aufteilung hauptberuflich/geringfügig Beschäftigte)

c) Anhand der Ergebnisse der qualitativen Interviews definieren und festhalten, was Qualität in der Jugendarbeit für die Mitarbeiter bedeutet

  • Klären, welcher Prozess/welche Prozesse für das KIZ von Relevanz sind. Unsere Arbeit soll auch Vorteile für das KIZ haben und nicht nur in unserm Interesse sein.
  • Blog erklären und abklären, was veröffentlicht werden darf und was nicht
4. Barbara macht mit Frau Fischnaller einen Termin für nächste Woche (nach dem Treffen mit KIZ) aus

Mittwoch, 18. April 2007

Prinzipien der Krisenintervention

Prinzipien der Krisenintervention

  • rascher Beginn
  • Aktivität
  • Methodenflexibilität
  • Fokus: Aktuelle Situation/Ereignis
  • Einbeziehung der Umwelt
  • Entlastung
  • Zusammenarbeit

Quelle: Sonneck, Gernot. Krisenintervention und Suizidverhütung. Wien: Facultas, 2000

Ziele der Krisenintervention

Das Ziel der Krisenintervention ist die Unterstützung der eigenen Fähigkeiten des Betroffenen und seiner Umgebung, sich selbst zu helfen.
Nicht der Einsatz von Verlorenem oder die Verleugnung der schmerzlichen Realität, sondern die Stütze und das Mitgefühl (Empathie) sowie die Ermutigung, Gefühle von Trauer, Schmerz, Feindseligkeit und Aggression zu zeigen, ist die Funktion des Helfers. Dieses Ziel muss kurzfristig realisierbar sein, eine tief greifende Persönlichkeitsänderung zu diesem Zeitpunkt anzustreben, wäre nicht sinnvoll. Die Mehrzahl der Kriseninterventionen geht außerhalb des professionellen Systems zum Beispiel im Verband der Familie, der Schule, des Betriebes, der Gemeinde etc. durchaus effizient vor sich.
Gerade in der Schockphase, in der es darauf ankommt, den Betroffenen nicht allein zu lassen, ist meistens die unmittelbare Umgebung wirkungsvoller und auch leichter in der Lage, präsent zu sein und die Rolle der „stellvertretenden Hoffnung“ zu übernehmen, während der professionelle Helfer, sei es durch Über- oder durch mangelnde Identifikation, die eigentlichen Bedürfnisse des Patienten und seine Fähigkeit, die Krise durchzustehen, häufig falsch einschätzt.

Quelle: Sonnek, Gernot. Krisenintervention und Suizidverhütung. Wien: Facultas, 2000

Definitonen

Krisenintervention ist jene Form psychosozialer Betreuung und Behandlung, die sich mit Symptomen, Krankheiten und Fehlhaltungen befasst, deren Auftreten in engerem Zusammenhang mit Krisen steht.

Die Krisenintervention, wohl unterschieden von Maßnahmen der Akutpsychiatrie, die bei akuten Psychosen, akuten Bewusstseinsstörungen, Intoxikationen und dergleichen zu setzen sind, umfasst Aktionen zur Linderung krisenbedingter Leidenszustände und zur Verhütung ihrer sozialen, psychologischen und medizinischen Folgen, insbesondere zur Reduzierung krisengebundener Krankheitsrisiken. Stehen als Krisenanlässe (belastende Ereignisse; DOHRENWEND & DOHRENWEND, 1974) psychologische Faktoren im Vordergrund, spricht man von psychosozialen (gelegentlich auch psychiatrischen) Krisen; finden sich vorwiegend soziale Auslöser, so handelt es sich um sozialpsychologische Krisen. Von praktischem Wert ist die Einteilung von CULLBERG (1978) in
traumatische Krisen, die durch Krankheit, plötzliche Invalidität, Tod eines Nahestehenden, Trennung, Kündigung und dergleichen bedingt sind,
und in Lebensänderungskrisen, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Verlassen des Elternhauses, mit Heirat, Geburt, Umzug und ähnlichem. Lebensänderungskrisen gehören gleichsam zum „normalen“ Lebensablauf, und eine Vorbereitung darauf ist relativ gut möglich, während traumatische Krisen meist überraschend kommen, so dass erstere für den Betroffenen leichter verarbeitbar sind.

Der Krisenbegriff steht nicht auf der Basis der traditionellen psychiatrischen Diagnostik und stellt auch keine eigene „Krankheitseinheit“ dar, er beruht vielmehr auf der Akuität des Zustandsbildes, wenn therapeutisches Handeln im weitesten Sinne unverzüglich einsetzen muss, um irreversibel Schäden, zum Beispiel Chronifizierungen (festgefahrene Reaktionsphasen nach CULLBERG) oder Suizide, zu verhindern. Daher ist es schwierig, eine diagnostische Indikationsliste zu erstellen: Wenn man ursprünglich unter Krisen nur „psychogene“ Störungen verstand, so zeigt sich in letzter Zeit eine sehr deutliche und durchaus praktikabel Tendenz, Krise als akuten Zustand im Verlauf verschiedener Störungen und auch Erkrankungen zu bestimmen. Damit wird die Intervention auf dem Kontinuum von der psychosozialen Krise zum akutpsychiatrischen Notfall hin verschoben. Es ist eine primär organisatorische Frage, ob diese Ausweitung des an sich schon wenig präzisen Krisenbegriffes von einer Kriseninterventionsstelle geleistet werden kann.

Krisen treten in jedem Lebensalter auf, besonders häufig jedoch bei Jugendlichen (Pubertätskrise) sowie bei älteren Menschen, bei denen als Folge starker innerer und äußerer Isolierung und Mehrfachbelastungen chronische Krisen beobachtet werden können. Ob die so genannte „Midlife-Crisis“ aufgrund er Häufigkeit des Auftretens oder der Schwere des Zustandes auch in unseren Breiten berechtigterweise gesondert hervorgehoben werden muss, lässt sich derzeit noch nicht sicher sagen.

Quelle: Sonnek, Gernot. Krisenintervention und Suizidverhütung. Wien: Facultas, 2000

Protokoll

Protokoll Impuls Consult vom 17.04.07

Anwesend: Alle 4 Teammitglieder

Protokollführerin: Barbara Uhl

Am Mittwoch, 18. April 2007, ist eine Teamsitzung im KIZ angelegt, wo unser Projekt besprochen wird.

Geschäftsführer im KIZ: Markus Frankhauser

Sollte KIZ nicht zusagen, dann Chillout.

Eingrenzung unseres Projekts:

· Konzentration auf Schutzzone

· Qualitätsdefinition der Mitarbeiter

· Prozesse von Aufnahme bis Entlassung der Jugendlichen à Anhand von diesen Prozessen einen Fragebogen erstellen

· Innerhalb von Prozesse, bestimmte Bereiche herausarbeiten und dafür Kriterien und deren Evaluierung

To do:

· Einlesen in Internationale Jugendarbeit/ Qualitätskriterien à KIZ arbeitet mit diesen

Nächster Termin für Gruppentreffen:

Donnerstag,19. April 1007 12:45 à Besprechung um konkrete Konzeptvorlagen beim Termin mit KIZ

Terminvorschläge für KIZ: Montag, 23. April.2007 Nachmittag

Mittwoch, 25.April. 2007 Vormittag

Freitag, 27.April.2007 Ganzer Tag oder

Alle tage, außer Donnerstag, ab 17:00

KIZ- Termin

Also hier das Mail, was ich heute vom Kiz bekommen habe. Bei mir gehts bei beiden Zeiten nicht..also müsstet ihr das ohne mich machen.
Bitte um baldige Rückmeldung.
Liebe Grüße und ein feines Tagal noch
barbara

hallo!
markus fankhauser, unser geschäftsführer, und ich würden uns am liebsten am montag, den 23.4. um 15.30 uhr zeit für euch nehmen. wenn das nicht möglich ist, wovon ich jetzt mal ausgehe, dann ginge auch 17 uhr! bitte um kurzes rückmail, ob 15.30 oder 17 uhr zustande kommt. von uns aus würde es auch reichen, wenn nur zwei von euch zeit hätten.

lg und bis montag,
gotthard

Dienstag, 17. April 2007

Nächster Termin

Unser nächstes Treffen: DO, 19. April um 12:45 Uhr vorm MCI1.

Letzte Abklärung des Projektumfangs, den wir unserer Partnerorganisation vorstellen.

An Carina, vielleicht kannst du die Termine, die wir heute ausgemacht haben noch in den Kalender einfügen.

lg. Katharina

Montag, 16. April 2007

Treffen

HEY!
Also teffen wir uns morgen, 17.April, in der Mittagspause vorm MCI1 oder?

Bis morgen und schönen Abend noch!
Lg

Sonntag, 15. April 2007

Foto!!!

Liebe Mädels-Projektmitglieder!
Beim nächsten Treffen wird ein Gruppenfoto gemacht! Ich nehm die Kamera mit. Falls noch wer daran denkt wärs supa! (Falls ich sie vergesse)