FORSCHUNGSFRAGE

Welche unterschiedlichen Ansichten/Wahrnehmungen gibt es im Bezug auf Qualität zwischen Jugendlichen und Mitarbeitern im Wohnbereich des KIZ (Kriseninterventionszentrum) in Innsbruck?
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Mittwoch, 25. April 2007

Protokoll vom 25.4.07

Ergebnisse in Kurzzusammenfassung:

Kernfragen


  1. WELCHE ANSICHTEN HABEN DIE MITARBEITER UND DIE JUGENDLICHEN IN BEZUG AUF QUALITÄT ?
  2. AN WAS MACHEN SIE DIE QUALITÄT FEST?


Methode:

FRAGEBOGEN (durchgeführt im KIZ)

  • schriftlich
  • ca. 3 offene Fragen
  • für Jugendliche und Mitarbeiter gleich gestaltet
  • Thema: Schutzzone
  • anonym
  • Ausschluss begründen
  • Fragen an die Jugendlichen (Ausdruck!) anpassen
  • Fragen offen lassen
  • (Einverständniserklärung?)

Rücklaufquote

  • Jugendliche- min. 4 Fragebögen
  • Mitarbeiter- 6-8 Fragebögen

ZEITPLANUNG- NÄCHSTE SCHRITTE

  1. Fragen formulieren
  2. In der Gruppe besprechen
  3. Experten befragen, Fachmeinung
  4. Fragen fertig formulieren (welche allgemeinen Daten brauche ich? Einleitung des Fragbogens, Abschluss, etc.)
  5. Kontakt mit Fr. Fischnaller
  6. Fragebogen fertigstellen- in Kuvert packen
  7. Fragebogen austeilen (bis 4.5.)

WICHTIGES

  • begründen, wieso die Befragungsgruppe eingeschränkt wurde (Bsp.: Traumata)
  • Stichprobe für die Fragebögen soll alle "möglichen" Jugendlichen abdecken
  • Auswertung wird bei Rücklauf der Fragebögen beschlossen(GABEK- Programm?)
  • Idee: Workshop anbieten (innerhalb einer Teamsitzung Ergebnisse präsentieren)


Für alle Interessierten!
Unser Projekt hat sich in den letzten Wochen verändert. Das heißt wir haben uns auf neue Aspekte spezialisiert und die Aufgabenstellung eingeschränkt.

Um was es nun genau in unserem Projekt geht und welches Ziel wir haben, das werdet ihr nach unserer Besprechung mit unserer Ansprechpartnerin per post erfahren!

Mittwoch, 18. April 2007

Ziele der Krisenintervention

Das Ziel der Krisenintervention ist die Unterstützung der eigenen Fähigkeiten des Betroffenen und seiner Umgebung, sich selbst zu helfen.
Nicht der Einsatz von Verlorenem oder die Verleugnung der schmerzlichen Realität, sondern die Stütze und das Mitgefühl (Empathie) sowie die Ermutigung, Gefühle von Trauer, Schmerz, Feindseligkeit und Aggression zu zeigen, ist die Funktion des Helfers. Dieses Ziel muss kurzfristig realisierbar sein, eine tief greifende Persönlichkeitsänderung zu diesem Zeitpunkt anzustreben, wäre nicht sinnvoll. Die Mehrzahl der Kriseninterventionen geht außerhalb des professionellen Systems zum Beispiel im Verband der Familie, der Schule, des Betriebes, der Gemeinde etc. durchaus effizient vor sich.
Gerade in der Schockphase, in der es darauf ankommt, den Betroffenen nicht allein zu lassen, ist meistens die unmittelbare Umgebung wirkungsvoller und auch leichter in der Lage, präsent zu sein und die Rolle der „stellvertretenden Hoffnung“ zu übernehmen, während der professionelle Helfer, sei es durch Über- oder durch mangelnde Identifikation, die eigentlichen Bedürfnisse des Patienten und seine Fähigkeit, die Krise durchzustehen, häufig falsch einschätzt.

Quelle: Sonnek, Gernot. Krisenintervention und Suizidverhütung. Wien: Facultas, 2000